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Der Schulterstand (Sarvangasana)

Der Schulterstand bringt Harmonie und fördert das Einheitsempfinden. Mit dieser Asana kann man gut regenerieren. Sie reguliert die Funktion der Schilddrüse, die bekanntlich für die reibungslosen Abläufe des Stoffwechsels Verantwortung trägt. Somit spricht diese Asana, auch Kerze genannt, das Halschakra (Vishuddha) besonders an. Das Chakra hat eine besondere Beziehung zum Hören. Was höre ich (wenn man mit mir spricht), kann ich zu-hören? Wie spreche ich? Wie kommuniziere ich mit meiner Umwelt? Spreche ich in Liebe? Kann ich mir manches Wort auf der Zunge zergehen lassen? Schlucke ich alles, oder setze ich auch mal Grenzen, um mich zu schützen?

Nach dieser Asana kannst du eine kleine Musikmeditation machen. Höre Schönes ❤

Schultergelenke, Arme und Rücken werden nachhaltig entstresst und gestärkt. Der untere Rücken muss in dieser Übung angespannt bleiben, damit du diese Stellung balanciert halten kannst. Dafür benötigst du viel Kraft. Die Wirbel werden gut mit Blut versorgt, so erhalten die Nervenenden viel Nahrung. Die Wirbelsäule bleibt flexibel.

Man sagt dem Schulterstand nach, er wirke verjüngend. Auf jeden Fall aber sorgt er für Entspannung und – wie gesagt – für Harmonie. Der Kopfstand hingegen wirkt stark energetisierend und erweckend. Zwei ganz unterschiedliche „paar Schuhe“. 😉

Wohltuend ist es, wenn du deine Knie Richtung Stirn oder Kinn absenkst. So kann der Rücken gerundet und das Manipura Chakra, das Sonnengeflecht, betont werden.