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Hühnersuppe auf Indisch

hühnersuppe auf indisch

Zutaten: ein Bio Suppenhuhn oder – so wie ich es gern mache – Bio Hähnchenfilets, Möhren, eine rote Paprika, Kartoffeln, Zwiebeln, Glasnudeln, eine Prise Zimt, eine Prise Kardamom, Gemüsebrühe, Ingwer, eine Prise Kreuzkümmel, eine frisch zermahlene Gewürz-Nelke, Kurkuma, frische Korianderblätter (oder getrocknete), etwas milden Curry, Pfeffer, Liebstöckel, ein Schuss Sojasoße, Kokosöl.

Entweder vorab das Suppenhuhn in etwas Wasser kochen, oder aber ein paar Hähnchenfilets in mundgerechte Stücke schneiden und zusammen mit Zwiebeln in einem Suppentopf mit Kokosöl scharf anbraten. Mit Gemüsebrühe auffüllen.

Zwiebeln und Kartoffeln schälen, in Würfel schneiden und zum Hühnchen dazugeben. Auch die Paprika in feine Würfel schneiden und in den letzten 10 Kochminuten zur Suppe geben. Die Gewürze nach Bedarf hinzugeben. Der eine würzt lieber mild, der andere mag es pikanter, deshalb hier keine Mengenempfehlung. Da eine Sojasoße oft recht salzig daherkommt, mit fertiger Gemüsebrühe oder Salz sparsamer sein. Zuletzt ließe sich die Suppe bei Bedarf immer noch nachwürzen.

Glasnudeln ca. 5 Minuten in Heisswasser einweichen, durch ein feines Sieb abgießen und mit einer Schere etwas zerkleinern. In den letzten 5 Kochminuten der Suppe hinzugeben.

Manche kochen die Kartoffeln lieber separat. Ich liebe meine Hühnersuppe als Beinahe-Eintopf und koche die Kartoffeln als Würfel gern gleich mit hinein.

Bedeutet ayurvedisch Kochen auf Fleisch verzichten zu müssen? Nein! Im Ayurveda ist generell nichts verboten. Im Ayurveda werden Nahrungsmittel den Wirkprinzipien in der Natur und damit auch im Menschen – den sogenannten Doshas – zugeordnet. Hühnerfleisch gilt aus ayurvedischer Sicht als weder süß noch schwer oder erhitzend und reguliert alle drei Doshas, insbesondere das Vata. Man kann also getrost behaupten, auch im Ayurveda kann eine gute Hühnersuppe ein Seelentröster sein.