Rezepte

Frisches Obst

Grundsätzliches

In meinen Rezepten gebe ich ungern Mengenangaben an. Das lässt zum einen genügend Raum für eigene Kreationen, zum anderen sind Zutaten immer auch mit individuellen Vorlieben und leider oftmals auch mit Unverträglichkeiten bis hin zu Allergien behaftet. Vorschläge zu Gemüsen können also durchaus variabel gehandhabt werden, so auch die Gewürze und Kräuter. Gerade bei letzteren beiden scheiden sich geschmacklich die Geister.

Ich kaufe ausschließlich aus biologischem Anbau. Das ist mir persönlich wichtig.

Im Grunde skandalös, dass nicht alles selbstverständlich BIO ist!

Die Erde ist unsere Mutter und wir sollten achtsam und respektvoll mit ihr umgehen, schließlich ist sie es, die uns ernährt. Von unserer Verantwortung gegenüber nachfolgender Generationen einmal ganz abgesehen. Das Bienensterben unserer Tage zeigt mehr als deutlich auf, wie weit fortgeschritten die Verseuchung durch giftige Düngemittel, Herbizide, Pestizide und Fungizide im konventionellen Anbau bereits ist. Dafür fühle ich mich mit verantwortlich. Keine Chance der teilweisen Giftpanschen der Lebensmittelindustrie, die den Terminus Lebensmittel m.E. oftmals nicht verdient hat!

Tierische Produkte nutze ich streng nur aus artgerechter Tierhaltung, sofern man von „artgerecht“ sprechen kann, wenn es um den unvermeidlichen Tötungsprozess geht. Dazu mag sich jeder seine eigenen Gedanken machen und sich entsprechend dazu aufstellen. Für mich persönlich ist Massentierhaltung unvertretbar. Fleisch vom Schwein und Rind sind in meiner Küche Tabu. Geflügelprodukte aus der Region nutze ich hin und wieder gern, so auch sehr selten Fisch aus Wildfang.

Mir schmecken gut zubereitete Hühnchen zu sehr, als dass ich darauf verzichten würde. Vielleicht ändert sich das irgendwann einmal wieder? Ich weiß es nicht. Ich lebte vor Jahren beinahe 7 Jahre lang vegetarisch, bis meine Mom einst im sommerlichen Garten Hühnchen auf dem Grill hatte … Das war’s dann mit nur Körnern, Gemüsen, Obst und Co.! Ich möchte nicht dogmatisch mit meinem kleinen Leben umgehen. Meine Körperintelligenz wies mir auf unbestimmte Zeit einen neuen Weg.

Veganer z.B. wissen selbst am besten, welche Alternativen es zu tierischen Produkten gibt. Ich persönlich vertrage weder Soja noch Seitan. Zum Glück gibt es schon gute Produkte aus Cashewnüssen und Mandeln wie z.B. Joghurt in Gläsern oder Frischkäseersatz. Seltsame Ersatzprodukte für Fleisch erachte ich persönlich als überflüssig, da es so wunderbare Rezepte für Bratlinge aller Art gibt – ob aus Gemüsen oder Hülsenfrüchten wie z.B. Linsen.

Mich verärgert immer wieder aufs Neu, was z.B. an veganem Zeugs mehrfach aufwendig verpackt in den Regalen immer mehr Läden zu finden ist. Für mich persönlich stellt vieles davon keine überzeugende Alternative zu puren, naturbelassenen Nahrungsmitteln dar, wie sie mir von unserem relativ nahe gelegenen Biohof wöchentlich direkt ins Haus geliefert werden. Unser Land ist derweil erfreulicherweise flächendeckend versorgt mit Biohöfen.

Auch irritieren mich zunehmend die vermeintlich gesunden Alternativen zum Fleisch mit manch eher bedenklicher Zutat darin und ebenso die vielen Fertiggerichte in aufwendigen Umverpackungen. Da würde ich persönlich lieber ganz auf Fleischersatz und gar auf tot gekochte Fertigmansche verzichten und lieber ’nen Obsttag einlegen. Das schont Umwelt, Ressourcen und entlastet unseren Körper!

Die Lebensmittelindustrie schläft nicht und ist längst auf den vielschichtigen Ernährungs-Hype aufgesprungen. Dabei ersticken nicht zuletzt all die viel zu aufwendigen und verdächtig gestylten Umverpackungen die mehr oder minder gut gemeinten Inhalte. Mehr Schein als Sein würde meine Großmutter lapidar mit hochgezogener Augenbraue dazu bemerkt haben, würde sie die denaturierende Entwicklung miterlebt haben. 

Es lässt sich ganz wunderbar aus frischen Zutaten wie Gemüse, Obst, Samen, Nüssen, Gewürzen, Kräutern und Co. auch vegan und vegetarisch gesund kochen und genießen. Um den Körper mit ausreichend Mineralien, Vitaminen und Spurenelementen zu versorgen, sollte man sich allerdings mit diesen Ernährungsformen gut auskennen. Also – nichts gegen vegane oder vegetarische Ernährung – eher im Gegenteil, denn ich gebe zu bedenken, dass viel Krankheit unserer Zivilisation auf falsche Ernährung, insbesondere einem Zuviel an Fleisch, Zucker und den sogenannten Genussmitteln, zurückzuführen ist. Der Ayurveda spricht in diesem Zusammenhang vom Handeln wider besseren Wissens. Weniger ist also wieder einmal mehr.

Meine Kochergebnisse fallen stets etwas modifiziert aus, um auf das Thema Rezepte zurückzukommen. Kein erneut gekochtes Rezept gleicht so ganz dem anderen. Meine Körperintelligenz ist eher die Köchin in meiner Küche und ich ihre Handlangerin. Das kennt sicher jeder: an dem einen Tag ist einem eher nach Pikanterem, am anderen Tag sehnt man sich nach puren Zutaten ohne viel Gewürze-TamTam. Das ist dem sich stets in uns verändernden Reigen der drei Doshas Vata, Pitta und Kapha geschuldet.

Meine Rezepte mögen also eher als Quelle für Inspirationen verstanden werden.

Ein Kommentar zu “Rezepte

  1. Pingback: Rezepte | Shamsha Ayurveda Yoga & Klangarbeit

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