Öfter einmal Pilze essen

Kräuterseitlinge und Champignons z.B. aus der Pfanne sind schnell zubereitet, aromatisch, gesund und sehr delikat.

Ich putze die Pilze grundsätzlich nur mit einem dafür geeigneten Bürstchen und entferne nur ein Scheibchen vom Stielansatz. So bleiben die pilztypischen Aromen komplett erhalten, nicht zuletzt auch alle lebenswichtigen Vitamine,  Mineralien und Spurenelemente. Derlei sind in Pilzen viele vorhanden.

Champignons, Kräuterseitlinge 1

Ich briet das Pilzgemisch in Bratöl und gab zuletzt frische Gartenkräuter dazu. Da ich frischen Schnitt- und Bärlauch zur Verfügung hatte, verzichtete ich auf Zwiebelringe, die ebenfalls gut gepasst hätten. Ganz zuletzt mahlte ich schwarzen Pfeffer darüber.

Pilze enthalten von Natur aus nahezu kein Fett, haben wenig Kalorien, wenig Kohlenhydrate dafür um so mehr Ballaststoffe und Eiweiße. Zuchtpilze, wie der Kräuterseitling und der Champignon, enthalten zudem weder Schwermetalle noch sind sie radioaktiv belastet.

Ich empfehle, Pilze aus Bio zu verwenden. Konventionell gezüchtet werden oft Fungizide und Insektizide eingesetzt, um das Substrat, auf dem die Pilze heranwachsen, keimfrei zu halten.

In einem hochwertigen Öl angebraten, führen wir uns natürlich etwas Fett zu. Gut dosiert ist ein hochwertiges Fett vollkommen in Ordnung, ja sogar lebenswichtig für einen gesunden Stoffwechselverlauf. So kann man Pilze in einer guten Pfanne mit relativ wenig hoch erhitzbarem Öl anbraten und kurz vor dem Servieren etwas hochwertiges Öl wie z.B. Walnuss-, Sesam-, Argan-, Distel- oder Olivenöl drüber träufeln.

Der Champignon versorgt uns mit den Vitaminen E, K, B-Komplex, D,  und Mineralstoffen wie Eisen, Selen, Zink und Kalium.  Der Kräuterseitling versorgt uns ebenfalls mit B-Vitaminen, Kalium, Phosphor, Eisen, Selen, Kupfer, Magnesium, Zink und eben einem hohen Anteil an Eiweiß.

Aufgrund des hohen Ballaststoffgehaltes sättigen Pilze sehr gut und sorgen für eine gesunde Darmfunktion. Die Eiweiße versorgen uns mit Energie. Das macht ein Pilzgericht so wertvoll, da es gut für die schlanke Linie und dazu ein guter Eiweißlieferant bei z.B. Sport und geistiger Arbeit ist.

Kräuterseitlinge und Champignons können durchaus auch roh verzehrt werden.

Italienischer Klassiker

Herrlich erfrischend, gesund und lecker: Insalata Caprese

TOMATE-MOZZARELLA mit Basilikum, Olivenöl, Salz und frisch gemahlenem, schwarzem Pfeffer. Mehr braucht’s nicht! Naja, wenn zur Hand, könnten noch ein paar geröstete Pinienkerne darüber gegeben werden.

Insalata Caprese

 

Aber bitte aus Bio und artgerechter Tierhaltung!

Mozzarella hat zwar mehr gesättigte als ungesättigte Fettsäuren und immerhin sind in 100g Büffelkäse 280 Kalorien enthalten, aber als kleine Mahlzeit eignet sich so eine Portion hervorragend. Vitamin A, D, B6, B12, C, Eisen und Spuren Magnesiums führt  man sich mit einer kleinen Portion Mozzarella zu.

Tomaten versorgen uns ebenfalls mit Vitaminen wie C, B1, B2, B3, C und Spurenelementen wie Zink, Eisen, Lycopin (Carotinoid, stärkt das Immunsystem und bindet freie Radikale). Frische Kräuter enthalten neben Chlorophyll Vitamine und Spurenelemente, sie regen – grob beschrieben – die Verdauung an,  reinigen das Blut und das Verdauungssystem.

Traumsmoothie

… mache ich hin und wieder aus Blaubeeren mit Vanillejoghurt, Banane und anderen frischen Früchten, hier mit Brombeeren. Heute gab es frische Beeren im Biomarkt. Ich kam nicht dran vorbei, auch wenn diese zu dieser Jahreszeit noch nicht aus meiner Region stammen. Gern verwende ich sonst gefrorene Beeren aus der Region.

Mit Walnüssen und Minzeblatt garniert, ist dieser gesunde, vitaminreiche Mix perfekt!

Blaubeersmoothie

Hähnchen à la Strasbourg

hähnchen in kokos-sahne

Mmmmmhhhh, das gab es heute zu Mittag bei uns. Ich nenne das Rezept „Hähnchen á la Strasbourg“, weil ich es vor Jahren so ähnlich dort serviert bekam. Ich erwartete ein knusprig gebratenes Hühnerbein, anbei Kokossoße – es kam aber ein in Soße gekochtes Schenkelchen, angerichtet in einem schönen Porzellantopf.

Serviert wurde das Gericht mit – na, was wohl? Klar: hausgemachten Spätzle! Ich war zunächst enttäuscht und dachte, mich erwartet ein Labberbein in Labbersoße mit Labbernudeln. Nur der Porzellantopf erfreute mein hungriges Herz.

Nach der ersten Gabel aber wurde ich mehr als angenehm überrascht. Hätte ich einen Stern dabei gehabt, ich hätte ihn dem Koch augenblicklich an die Mütze geheftet. Das Mahl schmeckte vorzüglich, war bestens gewürzt und fein abgeschmeckt. Die Kokossoße mit dem Curry und anderen Aromaten war derart delikat, dass ich zuletzt beinahe das Töpfchen ausgeschleckt hätte. Wie dumm nur, dass mich meine anerzogen guten Manieren davon abhielten.

Ich kochte heute etwas Ananas mit hinein. Statt der Spätzle wünschte sich mein Gatte einen Kartoffelknödel. Und da endlich wieder Spargelzeit ist, briet ich eben diesen dazu. Ansonsten bin ich mit meinem Gefühl für das pikante Rezept ziemlich nahe dran. Es hat mal wieder hervorragend gemundet.