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Eine Intensiv-Kur mit Pflanzenhaarfarben

Pflanzenhaarfarbe von Logona

Pflanzenhaarfarben von Logona schenken sensationelle Naturtöne

Heute kümmerte ich mich mal wieder intensiv um meine Haare. Nach einer ausgiebigen Morgendusche mit zwei intensiven Haarwäschen mit meinem Lieblingsnaturshampoo föhnte ich das Haar trocken. 2 Haarwäschen deshalb, weil die Pflanzenhaarfarben besser halten, wenn alle Rückstände und Talg vollkommen beseitigt sind.

Pflanzenhaarfarben werden ins trockene Haar aufgetragen. Logona bietet verschiedene Farbnuancen schon fertig gemischt aus der praktischen Tube an.

Vorbereitung: die Farbe gebe ich in ein Glasschälchen und lege mir Plastikhandschuhe und Plastikhaube zurecht. 150 ml Farbe befinden sich in einer Tube Logona Color Cream. Für meinen asymmetrischen Bob benötige ich etwa die Hälfte. Es sollte ein altes Shirt getragen werden, falls doch mal ein Placken Farbe daneben geht. Das ist mir in all den Jahren bisher nur ein einziges Mal passiert. Nimmt man kleine Portionen zum Auftragen, kleckert auch nichts. Es ist eh ratsam, sorgfältig und bedächtig vorzugehen, damit das Tönungsergebnis harmonisch wird.

Logona bietet Kämme mit Pinsel an, mit denen sich die Farben im Haar verteilen lassen. Habe ich diesen anfangs noch benutzt, bin ich derweil dazu übergegangen, die Farbe direkt mit den Fingern aufzutragen. Dabei beginne ich mit dem Hinterkopf und arbeite mich über die Seiten Richtung Vorderkopf vor. Dabei massiere ich die Farbe bis auf die Kopfhaut runter und knete sie danach sorgfältig in die Längen. Zuletzt wird der ganze Kopf massiert, dabei knete ich immer wieder sanft die Haare durch, damit sich die Pflanzenfarbe gleichmäßig verteilen und sich das Haar vollsaugen kann. Wichtig ist, auch die Ansätze Richtung Gesicht und Hinterkopf, aber auch über den Ohren mit Farbe zu versehen. Mit einem feuchten Wattepad lässt sich die Farbe z.B. auf den Ohren oder auch Spuren auf der Stirn ganz leicht entfernen.

Die Color Cream lässt sich leicht auftragen und gut einmassieren. Gerne verwende ich auch Hennapulver, welches ich in Spuren unter die Fertigfarbe mische.

Pflanzenhaarfarbe "Indian Summer" und Hennapulver rot

Pflanzenhaarfarbe „Indian Summer“ und Hennapulver rot

Hennapulver gut in die Fertigfarbe rühren

Hennapulver gut in die Fertigfarbe einrühren

Die Farben lassen sich beliebig untereinander mischen. Grauabdeckung funktioniert nicht so, wie es chemische Farben zu leisten vermögen. Ich finde die Farbnuancen, die mit Pflanzenhaarfarben erreicht werden können, weitaus schöner als  chemisch unnatürlich gleichmäßig gefärbtes Haar. Chemie kommt mir eh nicht auf den Kopf.

Pflanzenhaarfarben frischen den Naturton auf und graue Haare, die sich dazwischen geschummelt haben, erhalten einen helleren Ton. Dadurch erhält das Haar ein lebendiges Farbspiel. Schaut aus, als hätte man sich aufwendig Strähnchen beim Friseur machen lassen oder als hätte die Sonne hellere Strähnen ins Haar gezaubert.

Haarfarbe auftragen, Haube drauf und eventuell noch ein Handtuch drumwickeln. 1 1/2 - 2 Stunden einwirken lassen, danach gründlich auswaschen.

Haarfarbe auftragen, Haube drauf und eventuell noch ein Handtuch drumwickeln. 1  1/2 – 2 Stunden einwirken lassen, danach gründlich auswaschen. Ich habe in der Früh erst einmal ausgiebig gefrühstückt, Mails gecheckt und meinen Tag vorbereitet. So konnte ich die Einwirkzeit prima überbrücken.

Pflanzenhaarfarben können dunkle Haare nicht blond färben.

Die Pflanzenhaarfarbe legt sich um jedes einzelne Haar herum, macht es somit etwas kräftiger, voluminöser. Die Pflegeanteile versorgen das Haar von Grund auf. Eine wunderbare Kur. Der Naturton wird etwas kerniger und leuchtender. Ich rate, beim eigenen Naturton zu bleiben. Mein natürlicher Haarton ist rehbraun mit ganz leichtem, rötlichen Schimmer, den man besonders dann wahrnehmen kann, wenn die Sonne draufscheint. Deshalb mische ich gern ein wenig Hennarot in die Tönung. Da ich bisher kaum graue Haare habe, brauche ich nur alle 6-8 Wochen zu tönen. Gern mache ich zwischendurch Haarölungen z.B. mit ayurvedischem Brahmiöl oder anderen ayurvedischen Kopfölen. Das versorgt die Kopfhaut optimal, fördert die Durchblutung, reinigt und entgiftet den Haarboden und wirkt vorzeitigem Ergrauen entgegen.

Graue Haare sind trockener und deshalb meistens störrischer. Die Schuppenschicht ist etwas ausgefranst, weshalb Pflanzenfarben schneller wieder herausfallen. Dann tönt man eben alle 4 Wochen. Manchmal reicht es auch, nur die Ansätze nachzutönen. Vielleicht freundet man sich eines Tages sogar mit dem Silberton an oder hat das Glück schlohweißen Haares? Im Alter wird der Teint heller. Kernige Haarfarben würden zu hart wirken und dabei den sanften Schein des Alters unnötig stören. Kernige, dunkle Farben würden das Alter unvorteilhaft verstärken.

Zum Glück geht der Trend zurück zum Natürlichen. In diesem Sinne – viel Vergnügen beim Experimentieren mit Pflanzenhaarfarben. Es gibt übrigens auch Henna farblos, wenn  es eine Pflanzenkur ganz ohne Pigmente sein soll.

Ein Kommentar zu “Eine Intensiv-Kur mit Pflanzenhaarfarben

  1. Reblogged this on Mirabai's Lifestyle and commented:

    Heute ist mal wieder Wellnesstag.
    Meine Woche Herbsturlaub beginnt mit einem ayurvedischen Abhyanga, einer Ganzkörper-Ölmassage mit herrlich duftenden Ölen, einer anschließenden Auszeit in der Infrarotkabine, die den Stoffwechsel auf Trab bringt und bis auf die Knochen durchwärmt und einer erfrischenden Dusche.
    Auf dem Kopf habe ich nun eine Intensiv-Haarkur von Logona und genieße ein kleines Frühstück mit grünem Tee, Toast, selbst gekochter Marmelade von meiner Freundin und Heidehonig.
    Ein herrlicher Start in eine stille Woche der Besinnung.

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