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Sonntags im Wald

… bei schönstem Frühjahrssonnenschein.

Ich liebe es, wenn feine Äste unter meinen Füßen knistern und knacken, es nach würzigem Boden und Grün duftet. Immer ist meine Kamera dabei, weil ich mir gern Impressionen mit nach Hause nehme. Ab und zu fotografiert mich mein Mann beim „Spielen“: ein yogischer Baum auf einem Stein, eine Sonnengrußabwandlung auf einem Baumstumpf und eine kleine Meditation auf einer Baumwurzel bei herrlichem Spaziergehwetter. 🙂

Mir fällt spontan ein Vers von Khalil Gibran zu dem ein, was ich beim Anblick der vielen Baumgesellen in unserem Wald empfinde:

„Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt“.

Mit ihren sanften Windungen führt die Bredenbek frisches Wasser durch unseren Wald, an der sich manches Pferd laben kann, das mit seinem Reiter oder seiner Reiterin unterwegs ist.

Rottendes Blattwerk scheint wie seidenweicher Rost die Böden zu polstern, schlangengleich winden sich bemooste Äste durch das Unterholz, zerfallende, moosbekleidete Baumfragmente muten an wie Ur-Getiere, kleine Höhlen in den Bäumen und Ästen bieten Wohnraum für Kleingetier und allerhand Insekten, Spechte sorgen mit ihrem alldurchdringenden Klopfen für den waldtypischen Klang  und das Sonnenlicht lässt alle Facetten des Waldes glitzern und funkeln. Dankbarkeit, Frieden und Freude tanken an einem Sonntagnachmittag – herrlich!

Bredenbek in unserem Wald

 

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